Porträt von Mag. Marita Fuchs

Mein Weg zur Psychotherapie

Im Zuge meines Diplomstudiums der Psychologie an der Universität Innsbruck faszinierte mich von Beginn an die Komplexität der Menschen und die vielfältige Art Leben zu gestalten.

Daraus ergab sich, dass ich meine Schwerpunkte facettenreich wählte und aufgrund der zunehmenden Begeisterung für die Psychotherapie gegen Ende meines Studiums beschloss mit dem Psychotherapeutischen Propädeutikum zu beginnen. Ebenso absolvierte ich eine Kriseninterventionsfortbildungsreihe und die postgraduelle Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin.

Wiederholt rückten sich für mich die Fragen nach individuellen und zwischenmenschlichen Problemen, Symptomen und Störungen in den Vordergrund, sodass ich mich entschied, die Ausbildung zur systemischen Psychotherapeutin zu durchlaufen.

Meine fachliche Entwicklung

Den eher naturwissenschaftlichen Zugang „den Dingen auf den Grund gehen wollen" und dem Interesse auch neurophysiologisch zu verstehen, versuchte ich mittels meiner Zusatzqualifikation der Klinischen Neuropsychologin zu befriedigen.

Während meiner Ausbildungszeit, sowie auch im Rahmen meiner praktischen Tätigkeit wurde ich wiederholt mit Fragestellungen oder Problemen im Bereich der individuellen und partnerschaftlichen Sexualität konfrontiert, sodass für mich eine Weiterbildung in diesem unerlässlich war. Darauffolgend absolvierte ich wiederum an der Universität Innsbruck den Master in Sexualtherapie.

Berufliche und private Einblicke

Neben meiner Tätigkeit als leitende Psychologin an der Erwachsenenpsychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil, bin ich seit 2017 in eigene Praxis tätig und kann dort meine Herzensprojekte realisieren.

Privat lebe ich in einer Partnerschaft, bin u.a. Tochter, Schwester, Freundin, Arbeitskollegin und bewege mich in vielen weitere spannenden Beziehungssystemen.

Ausbildung & Qualifikationen

Akademische Ausbildung

  • Diplomstudium der Psychologie (Universität Innsbruck)
  • Master in Sexualtherapie (Universität Innsbruck)
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum

Fachliche Qualifikationen

  • Systemische Psychotherapeutin
  • Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin
  • Klinische Neuropsychologin
  • Sexualtherapeutin
  • Kriseninterventionsfortbildung

Meine Philosophie

"Wenn es funktioniert -- mach mehr davon. Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, dann mach etwas anderes."

Steve de Shazer

Ich versuche gemeinsam mit meinen Klient*Innen nach Bedingungen zu suchen, welche die vorhandenen Ressourcen aktivieren um mit Hilfe von Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation die Ziele erreichen zu können.

Als systemische Therapeutin gehe ich davon aus, dass Menschen „die Expert*Innen ihrer selbst" sind und somit in ihrer Autonomie handeln und gestalten können. Mit Hilfe eines öffnenden Dialoges, welcher mit einer Haltung des Respektes, Unvoreingenommenheit, Wertschätzung, sowie Interesse stattfindet, stehe ich meinen Klient*Innen zu Seite und suche gemeinsam auf Basis bisheriger Lebensstrategien neue Lösungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Arbeitsschwerpunkte

Aus meinem Menschenbild, meiner psychotherapeutischen Haltung und meinen Spezialisierungen ergeben sich folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Beziehung und Partnerschaft
  • Sexualität (Einzel- oder Paarsetting)
  • Krisen
  • Familie und Erziehungsthemen
  • Kinderwunsch

Worin begleite ich Sie?

  • Lebenskrisen, emotionale Weggabelungen und Blockaden
  • Seelischen Leidenszuständen und dem Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung, Wachstum und Reife
  • Ausschöpfung Ihrer persönlichen Entwicklungspotenziale, Verbesserung Ihrer Beziehung(en) und Entscheidungsfindung
  • Beziehungs- oder Paarproblemen
  • Schwierigkeiten in der Sexualität
  • Familiären Problemen
  • Belastenden Umbruchssituationen (z.B. Tod, Trennung, Unfall, Geburt, Heirat)
  • Ein- und/oder Durchschlafproblemen
  • Körperlichen Symptomen, welche nicht medizinisch erklärbar sind
  • Belastenden Ängsten und einschränkendem Vermeidungsverhalten

Eltern-Kind-Zimmer

Als stationsführende Psychologin in der Erwachsenenpsychiatrie des LKH Rankweil kümmere ich mich nicht nur um die Krankheiten meiner Patienten. Ich sorge auch dafür, dass Familien durch eine seelische Krise eines Elternteils nicht zusätzlich leiden, weil sie auseinandergerissen werden.

Auf meine Initiative hin wurde im Oktober 2018 auf der Station ein Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet. Hier können Mütter, aber auch Väter genesen und trotzdem mit ihrem Kind zusammensein. Auf diese Weise geht die Bindung nicht gänzlich verloren und Belastendes lässt sich gemeinsam verarbeiten.

In zwei Fällen hat sich das Angebot schon bewährt. "Die Mütter waren sehr dankbar für diese Möglichkeit", berichtet Marita Fuchs.

Haben Sie Fragen zu meinem beruflichen Werdegang?

Ich bin gerne für Sie da und beantworte Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.